Externer Datenschutzbeauftragter

Nur wenige Unternehmen und Einrichtungen sind von der Verpflichtung zur Stellung eines Datenschutzbeauftragten ausgenommen. Wer – ungeachtet einer Verpflichtung hierzu – auf die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verzichtet, muss stattdessen bei der zuständigen Aufsichtsbehörde die von ihm betriebenen Verfahren zur automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten anmelden.

Nach § 4f BDSG kann entweder ein interner Datenschutzbeauftragter oder ein externer Datenschutzbeauftragter bestellt werden. Voraussetzung ist, dass dieser über die erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit verfügt, die über die gesamte Dauer der Bestellung aufrechtzuerhalten ist.

Nach § 4g BDSG gehört zu den Aufgaben des Datenschutzbeauftragten, gleich ob intern oder extern, neben der Schulung der Beschäftigten in Datenschutzfragen insbesondere die Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung aller Programme, mit denen personenbezogene Daten verarbeitet werden können. Daneben kann der Datenschutzbeauftragte, der kraft seines Amtes zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, eine Vielzahl weiterer Aufgaben übernehmen, beispielsweise:

  • Prüfung von Vereinbarungen zur Auftragsdatenverarbeitung nach § 11 BDSG und § 80 SGB X,
  • Einführung und Durchsetzung eines Datenschutzmanagementsystems (DSMS),
  • Bearbeitung von Anfragen Betroffener auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung personenbezogener Daten,
  • Bearbeitung von Verfahren der Aufsichtsbehörden nach § 38 BDSG, und
  • Bearbeitung von Verfahren bei Datenverlusten nach § 42a BDSG.

Mit unseren Beratern stehen Ihnen geprüfte und zertifizierte Datenschutzbeauftragte bereit, welche die gesamte Palette an Beratungs- und Unterstützungsleistungen bieten, die von einem externen Datenschutzbeauftragten erwartet werden dürfen.

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